Aufgrund der aktuellen Lage „Coronavirus SARS-CoV-2“ kommt es zu Behandlungseinschränkungen. Daher können zurzeit keine Gruppenbehandlungen angeboten werden. Die Regelungen gelten bis auf Weiteres. Wir halten Sie auf dem Laufenden und aktualisieren diese Seiten regelmäßig
(Stand: Feb. 2021).

-> Selbsthilfegruppe Pathologisches Horten – Betroffene:   jeden Dienstag von 18:30-20:00

-> Selbsthilfegruppe Pathologisches Horten – Angehörige: jeden zweiten Dienstag von 18:30-20:00

Seit dem Jahr 2005 gibt es an der Ambulanz der Sigmund Freud Privat Universität folgende Angebote für Personen, die an Symptomen des pathologischen Sammeln und Hortens leiden, sowie für deren Angehörige.

Selbsthilfegruppen

Es gibt sowohl für Betroffene als auch für Angehörige eine Selbsthilfegruppe. Beide Gruppen werden von Studierenden unter Anleitung und Supervision betreut. Die Gruppen finden parallel zur selben Zeit statt während des Studienjahres jeweils Dienstag von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr. Die Teilnahme an der Gruppe ist kostenlos, es ist keine Anmeldung erforderlich.

Die Selbsthilfegruppe für Betroffene (Messie-Selbsthilfegruppe) dient dem Austausch von Erfahrungen, der Überwindung des sozialen Rückzuges und der Entwicklung von Bewältigungsmöglichkeiten. Sie dient auch dazu herauszufinden, ob man unter dem Messie-Syndrom leidet.

Die Selbsthilfegruppe für Angehörige von Personen, die unter dem Messie-Syndrom leiden, (Angehörigengruppe) ist nicht nur für Partner, Kinder oder Eltern von Betroffenen gedacht, sondern auch für Nachbarn, Arbeitskollegen und Freunde. Diese Gruppe erlaubt den Austausch über die Auswirkungen des Messie-Syndroms auf das eigene tägliche Leben und sie gibt die Möglichkeit mehr über das Messie-Syndrom zu erfahren.

Hausbesuche

Studierende besuchen Betroffene in ihrer Wohnung, um bei der Bewältigung der Symtome zu helfen. Es wird nicht aufgeräumt, sondern es wird gemeinsam mit dem Betroffenen daran gearbeitet, die Menge an Material wahrzunehmen, zu reduzieren und zu ordnen. Ziel ist es, die eigene Ordnung zu finden und die Wohnung wieder zu einem Ort zu machen, in dem man sich wohl fühlen und erholen kann.
Anmeldung bitte per E-Mail

Gruppen-oder Einzeltherapie

Es gibt jederzeit die Möglichkeit sich für Einzelbehandlung, Paarbehandlung oder Gruppenbehandlung anzumelden.

Ambulanz für pathologisches Horten
Leitung: Univ. Prof. Dr. Birgit U. Stetina
Koordination: Reinhard Ohnutek, MSc.
Tel.: 01 798 40 98 370
E-mail: psyambulanz@sfu.ac.at

Interventionsgruppe

Das Krankheitsbild des pathologischen Hortens ist sehr unterschiedlich innerhalb   der   Betroffenen   und   so   ist   auch   die   Behandlung   sehr individuell. Das Angebot für Betroffene wurde um eine sogenannte „Interventionsgruppe“ erweitert. Ziel dieser Gruppe ist es, unter Anleitung von PsychologInnen die eigenen Kompetenzen in verschiedenen Bereichen zu verbessern. Themen die bearbeitet werden sind u.a. Zielsetzung, Ressourcenorientierung, Umgang mit Emotionen, Kommunikation u.v.m. Dabei wird auf eine ausgewogene Mischung von Theorie und praxisorientierter Übungen wie z.B. Arbeitsblätter, Rollenspiele oder gemeinsames Brainstorming geachtet. Jeder der vom Messie-Syndrom betroffen ist, ist herzlich willkommen!

Voraussetzung:  Kostenloses Vorgespräch (20 Min.)

Interventionsgruppe der Betroffenen: Jeden Dienstag von 16:30-18:00
Interventionsgruppe der Angehörigen:
Jeden zweiten Dienstag von 16:30-18:00

„Drop-in“ Gruppe (laufender Einstieg zu bestimmten Terminen möglich)

Wo: Psychologische Universitätsambulanz der Fakultät Psychologie der Sigmund Freud Privat Universität Wien, Welthandelsplatz 3, 1020 Wien
Kosten:  15,- pro Teilnehmer und Sitzung
Koordination: Reinhard Ohnutek, MSc.
Tel.: 01 798 40 98 370
E-mail: psyambulanz@sfu.ac.at

Einzelberatung für Angehörige

Einzelberatung für Angehörige (Psychoedukation): Ziel ist das Vermitteln von Wissen zum Thema „pathologisches Horten“ (= Psychoedukation)

Im Durchschnitt werden dafür 3-5 Einheiten benötigt, einmalige Beratungen sind aber ebenfalls möglich
Kosten: Entsprechend sozialgerechtem Preismodell (Sozialtarife nach Einkommen gestaffelt)
Kontakt: +43 (0)1 798 40 98/ 370
Email: psyambulanz@sfu.ac.at

 

Einzelberatung für Angehörige: Ziel ist das Vermitteln von Wissen zum Thema „pathologisches Horten“, sowie  individuelle Hilfe für Angehörige und Mitbetroffene von Personen, die an Symptomen des pathologischen Sammeln und Hortens leiden. Mögliche Themen, die bearbeitet werden können sind beispielsweise: Beziehungsgestaltung, Umgang mit Konflikten, persönliche Grenzen etc.
Kosten: Entsprechend sozialgerechtem Preismodell (Sozialtarife nach Einkommen gestaffelt)
Voraussetzung: Kostenlose Anmeldung (ca. 45 Minuten)
Kontakt: +43 (0)1 798 40 98/ 370
Email: psyambulanz@sfu.ac.at

Kontakt:

Ambulanz für pathologisches Horten
Leitung: Univ. Prof. Dr. Birgit U. Stetina
Koordination: Reinhard Ohnutek, MSc.
Tel.: 01 798 40 98 370
E-mail: psyambulanz@sfu.ac.at